Erstellen der Anwendungsfälle (use case) und der Szenarien

3. Schritt: die Anwendungsfälle und Szenarien erstellen

Archivierung und Dokumentation - ZieldefinitionNach der Definition der Zielgruppe werden nun Anwendungsfälle (use case) und Szenarien erstellt. In einem Anwendungsfall wir die Interaktion des Benutzers mit dem System - in unserem Fall der Webseite - zum Erreichen eines Ziels beschrieben. Der Anwendungsfall ist somit dem Geschäftsprozess ähnlich. Allerdings beschreibt er ihn nicht aus Sicht des internen Systems, sondern aus der Sicht des Benutzers.

Die Beschreibung beinhaltet Informationen wie die beteiligten Akteure, die Vor- und Nachbedingungen, den Auslöser, die Ablaufschritte oder mögliche Ausnahmen. Es wird pro use case immer nur ein Prozess beschrieben.

Graphisch dargestellt werden Anwendungsfälle als UML-Diagramm. Siehe Grafik unten. Das Diagramm stellt die vier verschiedenen Funktionen dar die ein Online-Shop bietet sowie die Kommunikation der Beteiligten. In der Mitte sind die Funktionen dargestellt, die das System - hier ein Online Shop - bieten muss. Der Anwendungsfall wird lediglich sehr grob und abstrakt beschrieben.


Grafik: Beispiel eines UML-Diagramms eines Anwendungsfalls

 

Diese einfache Art der Darstellung hilft zu verhindern, dass wichtige Funktionalitäten vergessen werden.

Szenarien

Als nächstes werden für jeden Anwendungsfall sogenannte Szenarien erstellt. In diesen wird der Vorgang wie der Benutzer ihn am Ende an seinem Rechner durchführt (Benutzer-Interaktion) detailliert verbal beschrieben. Es kann für einen Anwendungsfall mehrere Szenarien geben. Bei einer Produktsuche zum Beispiel kann der Benutzer zum einen die Freitextsuche benutzen, zum anderen kann er sich durch einen Produktkatalog klicken.

Szenarien dienen dazu, den Anwendungsfall detailliert und aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. So wird verhindert, dass wichtige Funktionen des Systems übersehen werden.

Sind die Anwendungsfälle und Szenarien erstellt, können im nächsten Schritt die Inhalte definiert werden.

 

Zum 4. Schritt: die Inhalte definieren und das Grobkonzept erstellen

 

 

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